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Veiglbergler Neufahrn
Vorstandschaft
Gründungsmitglied Josef Megele

Unsere Fahne
Satzung
Plattlergruppen
Kinder- und Jugendgruppen
Aktiven Plattlergruppen
 

Unsere Trachtengwand

des

Gebirgstrachten-Erhaltungs-Vereins

„Veiglbergler“ Neufahrn e.V.  

Unsere Festtagstracht: Schalk mit der Volltracht

Anlaß zum Tragen ist bei: Gaufest, Trachtenfest, Trachtenjahrtag, hohe kirchliche Feiertag z. Bsp.: Fronleichnam

Frauengwand       Männergwand

Schnurhut mit Quaste in Gold

roter Blumenschmuck

Haare zum Schopf aufgesteckt

Schalk mit blauer Schürze und Tuch in Seide

Ausschnitt mit roten Blumen und Asparagus geschmückt

Schmuck in Silber: Haarnadeln, Kropfkette, Uhrkette, Schalk- bzw. Eichelnadeln, Brosche

schwarzer geschnürter Trachtenschuh

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Unsere Festtagstracht

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Miesbacher Hut mit Adlerfeder,Blumenschmuck und Asparagus

Miesbacher Joppe

weißes Trachtenhemd mit Kragen

grüne Tuchweste mit Uhrkette

blaues Krawatt'l

"Kurze" Hirschlederhose

handgestrickte graue Kniestrümpf, grün bestickt

schwarzer Miesbacher-Trachtenschuh

 

Schalk:

Eine weibliche Tracht ist heute bei den Trachtenfesten und kirchlichen Anlässen nicht mehr wegzudenken - der Schalk. Er war vor dem 2. Weltkrieg bei Gaufesten überhaupt nicht vertreten; höchstens noch bei örtlichen Trachtenfesten, vor allem bei Fahnenweihen, waren beim Festverein gelegentlich einige Schalkfrauen dabei.
Über das Alter des Schalkes und seine Herkunft hat es schon manche schöne Geschichten gegeben. Es wurde behauptet, der Schalk komme von der spanischen Hoftracht. Wobei es keine eindeutigen Nachweise vom Mittelalter bis in die Neuzeit gibt, war für die spanische Abstammung des Schalks die Tatsache maßgebend, dass das Schalkgewand, so wie wir es kennen, schwarz ist. Nun war aber der Schalk nicht immer schwarz gewesen. Es gab früher Schalkgewänder in verschiedensten Farben. Außerdem soll ihn, so eine weitere Geschichte, einst eine Wittelsbacherin nach Bayern gebracht haben. Einen Beweis dafür gibt es aber nicht.

 

 

 

Lederhose:

Lederhosen waren vor allem Kleidungsstücke der Bauern. Sie waren sehr einfach zu reinigen und daher gut für die Arbeit geeignet. Dass die Lederhose als eher altertümliches Kleidungsstück nicht in Vergessenheit geriet, ist auch auf die Förderung höherer Kreise zu verdanken wie zum Beispiel dem österreichischen Kaiserhof als auch die Wittelsbacher förderten die Nationaltrachten und die Lederhose im besonderen, sowie die Entstehung zahlreicher Trachtenvereine trugen zur Erhaltung der Tracht und des Brauchtums bei.
Typisch für die Trachtenlederhose ist die grüne Bestickung, die aus Eichenblättern, Edelweiß und Weinblättern gestaltet werden kann, sowie der Hosenlatz, der angeblich  auf die Schamkapsel, eine von 1400 bis zur 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in Europa allgemein üblichen Teil der Männerkleidung zurückgeht. Rechts seitlich ist an der Lederhose üblicherweise eine Messertasche angebracht. Die gewünschte Farbe entsteht durch mehrmaliges einbürsten in die Hose. Je öfter dies wiederholt wird, umso stärker und kräftiger ist die Pigmentierung und somit die Farbe.

Die Lederhose ist bei allen Anlässen gern gesehen und es wird gebeten, bei festlichen und auch kirchlichen Anlässen öfters auf seine Tracht zurückzugreifen.