Startseite | Impressum | Anfahrt

 

 

 

Vereinsleben Aktuelles vom Vereinsleben Termine vom Verein Gaufest 2010 in Neufahrn r.d.Isar Bergfest am Kraxnbichl Historisches vom Verein Vereinsheim, Hauptstr. 1, 82544 Neufahrn Bildergalerie Unser Dorf Neufahrn r.d.Isar Kontakt Links
 

Kapelle St. Anna
Keltenschanze in Neufahrn
Persönlichkeiten
Pfarrer Bieprigl
Lehrer Josef Vogl
Sepp Mayer
Neufahrner Sänger
Professor Josef Zilch
 

Dorfgeschichte von Neufahrn

Etwa 3 km westlich von Egling befindet sich auf einer kleinen Anhöhe die Ortschaft Neufahrn, die auf eine lange Vergangenheit zurückblicken kann. Das älteste Zeugnis einer frühen Besiedlung ist die südwestlich vom Ortskern gelegene, noch gut erhaltene und dadurch auch für jeden erkennbare Keltenschanze. Erstmals schriftlich wird Neufahrn im Jahre 1140 genannt, als ein Ulfin von Neufahrn als Zeuge bei einem Gerichtsstreit in Tegernsee auftritt. In dieser Zeit wurden in Neufahrn, wo auch die Grafen von Andechs Güter hatten, Schrannen bzw. Getreidemärkte abgehalten. Etwa um 1400 wurde unsere heutige Kirche, St. Johannes der Täufer, an den bereits bestehenden Römerturm angebaut. Ein Wandgemälde aus dieser Zeit ist heute noch erhalten. Nachdem im Jahr 1818 die selbständige Gemeinde Neufahrn gebildet wurde, bekam der Ort bereits 1823 eine eigene Volksschule, in der auch die Kinder aus den Nachbarorten Ergertshausen und Puppling unterrichtet wurden. Einer der Lehrer dieser Schule war Josef Vogel – der Gründer der bayerischen Trachtenvereine. Er unterrichtete an unserer Schule 3 Jahre, bis er 1879 zum Schuldienst nach Bayrischzell berufen wurde.

In den Jahren nach 1930 wurde Neufahrn von einer großen Brandserie heimgesucht. Ein Brandstifter versetzte 9 Anwesen und 4 Feldstadl in Schutt und Asche. Jener Brandstifter konnte nie ermittelt werden.

1973 löste sich die selbständige Gemeinde Neufahrn auf und schloss sich der Großgemeinde Egling an. In dieser Zeit wurde Neufahrn durch die Gastwirtschaft „Voglbauer“ weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt. Im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ gewann Neufahrn 1991 die höchste Auszeichnung – eine Goldplakette.

Der Ortsteil Veiglberg liegt im Osten von Neufahrn und besteht aus 3 Anwesen.

Der Name Veiglberg leitet sich vom früheren Veilchenberg ab.

Dies ist ein ca. 25 m hoher Moränenhügel, der sich im Frühjahr mit einem üppigen Veilchenbewuchs zeigte.

Heute stehen auf dem Gipfel zwei Linden, in dessen Schatten sich ein schlichtes Feldkreuz der Familie Schmid „zum Reida“ befindet. Der 1935 gegründete Gebirgstrachtenerhaltungsverein trägt als Vereinsnamen „Veiglbergler Neufahrn“ der auch noch heute als Motiv auf dem Hosenträgersteg der Männer zu finden ist.